Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
slide
 

Psychoanalyse und geschlechtssensitive Psychosomatik

Seit ihrer Umhabilitation von der Universität Leipzig nach Magdeburg 2015 verstärkt Ada Borkenhagen, die bereits 2009 Dorothea-Erxleben-Professorin an der Otto-von-Guericke-Universität war, das Forschungsprofil der Klinik durch ihre Arbeitsgruppe. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen geschlechtsspezifische Einstellungen und Erlebensweisen des Körpers im Zusam­men­hang mit dem Wunsch nach einer Körperveränderung, wie sie für bestimmte gendersensitive Erkrankungen, z.B. die Ess­störungen charakteristisch sind. Aber auch die Einstellungen von Nutzerinnen und Nutzern, die sich körpermodifizierenden und/oder körperoptimierenden ­Maßnahmen unterziehen, werden im Hinblick die spezifischen Erlebensweisen des Körpers untersucht. In einer aktuellen Studie werden Einstellungen zum Körper, Körpermodifikation, Körperoptimierung und Gesundheitsverhalten an  Dresdener Schülern und Magdeburger Medizinstudierenden erhoben und ausgewertet.

Abgeschlossene Projekte

Laufende Projekte:

Dissertationsprojekte:

Ingrid Großhans, Ärztin  

Visualisierung des Embryo

Visualisierung des Embryo bei Eltern. Qualitative und quantitative Erhebung der subjektiven Vorstellungen vom Embryo an Eltern einer Kinderklinik. Mittels Fragebogen und einem projektiven Verfahrens wurde das Wissen und die Vorstellungen von 281 Elternpaaren vom Embryo erhoben und klassifiziert. Anhand des entwickelten Kategoriensystems wird die Elternstichprobe mit einer Stichprobe an Kinderwunschpaaren des Fertility Center Berlin verglichen. 

Dagmar Scharschmidt, Ärztin

Einstellungen, Motive und Persönlichkeitsdeterminanten von Klientinnen, die minimalinvasive Eingriffe mit Botulinum-Toxin-A und Dermafillern in Anspruch nehmen

Erste medizinpsychologische Studie aus dem deutschen Sprachraum zu Einstellun­gen, Motiven und Persönlichkeitsdeterminanten von Klientinnen, die minimalinvasive Eingriffe mit Botulinum-Toxin-A und Dermafillern in Anspruch nehmen. 145 Frauen, die um eine Behandlung mit BoNT-A und/oder Hyaluronsäure Fillern nachsuchten, füllten einen Fragebogen mit der Kurzform des World-Health-Organization Quality of Life, dem Big Five Inventory-10 und dem  Body Image Disturbance Questionnaire sowie einer Standarddemografie aus um Persönlichkeitsmerkmale, Körperbild und Lebensqualität zu erheben. Erste Ergebnisse zeigen, dass Nutzerinnen von BoNTA und/oder Hyaluronsäure Fillern eine höhere Lebensqualität (QOL) besonders höhere gesundheitsbezogene Lebensqualität und einen geringeren Body Mass-Index als die Kontrollgruppe haben. Hinsichtlich der Persönlichkeitsmerkmale sind die Nutzerinnen signifikant extrovertierter, verträglicher, offener für neue Erfahrungen aber auch ängstlicher.

N.N.

Einstellungen, Motive und Persönlichkeitsdeterminanten von Patientinnen, die sich einer genitalkosmetischen Maßnahme unterziehen

Erste medizinpsychologische Studie aus dem deutschen Sprachraum zu Einstellun­gen, Motiven und Persönlichkeitsdeterminanten von Patientinnen, die eine kosmetische Labienplastik in Anspruch nehmen. Es wird der Frage nachgegangen, ob und wenn inwiefern sich bei dieser „neuen“ Patientengruppe Auffälligkeiten hinsichtlich der Persönlichkeit, Lebensqualität und gegebenenfalls Anhaltspunkte für eine körperdysmorphe Störung finden. 

 

Publikationen:

Borkenhagen, A. (2018): Optimierte Weiblichkeit als kollektive Todesabwehr – Die Inszenierung ewiger Jugend mittels Schönheitsmedizin. In: B. Unruh, S. Moeslein-Teising und S. Walz-Pawlita (Eds.): Rebellion gegen die Endlichkeit. Gießen: Psychosozial, S. 140–156. Link

Borkenhagen, A. (2018). Fighting death with aesthetic medicine: the rise of minimally invasive procedures in times of self-optimisation. In V. King, B. Gerisch & H. Rosa (Eds.), Lost in perfection: Impacts of optimisation on culture and psyche (pp. 146–152). London: Routledge. Link

Scharschmidt, D., Mirastschijski, U., Preiss, S., Brähler, E., Fischer, T., & Borkenhagen, A. (2018): Body Image, Personality Traits, and Quality of Life in Botulinum Toxin A and Dermal Filler Patients. In: Aesthetic Plastic Surgery 29, 1–7. https://doi.org/10.1007/s00266-018-1165-3

Borkenhagen, A. (2018). Die Kulturabhängigkeit der Ausprägungsformen der Hysterie. In: E. Brähler & W. Herzog (Eds.), Sozialpsychosomatik: Das vergessene Soziale in der Psychosomatischen Medizin (pp. 218-225). Heidelberg: Schattauer. Link

Borkenhagen, A. (2017). Besessener des Entblößten - Nacktheit und Scham bei Lucian Freud. In G. Gehrig & U. Pfarr (Eds.), Die Ästhetik affektiver Grenzerfahrungen: Psychoanalytische, kunst- und medienwissenschaftliche Zugänge (pp. 87–94). Gießen: Psychosozialverlag. Link

Borkenhagen, A., & Brähler, E. (2017). Schamlos. Der Trend zur Entfernung der Intimbehaarung in Zeiten medialer „Schamlosigkeit“. Sozialmagazin, 42(1-2), 84–89. Link

Borkenhagen, A. (2017). »Devote Dominanz« als postmodernes Liebesmodell? In P. Laszig & L. Gramatikov (Eds.), Lust und Laster (pp. 499–507). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-53715-2_32

Scharschmidt, D., Preiß, S., Brähler, E., Fischer, T., & Borkenhagen, A. (2017). Körper- und Selbsterleben nach minimalinvasiver Hautverjüngung: Studie mit Nutzerinnen von Botulinumtoxin-A und/oder Dermafillern. Der Hautarzt, 68(12), 959–967. https://doi.org/10.1007/s00105-017-4066-5

Zeplin, P. H., & Borkenhagen, A. (2017). Funktionell-ästhetische Intimchirurgie bei der Frau - Grundlagen. In P. H. Zeplin (Ed.), Rekonstruktive und Ästhetische Intimchirurgie (pp. 89–90). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. Link

 

                         Pub Borkenhagen                wer liebt, der straft

Publikationsliste Priv.-Doz. Dr. phil. Ada Borkenhagen bis 2017

Titel           Logo       

Button-Colloquium-up Button-Organisatoren-up
Button-Früheres Semesterprogramm Button-Mitgliedschaft-up
Button-Ringvorlesung-UP Button-Presse-up
Button-Ringvorlesungsprogramm Button-Links-up
Letzte Änderung: 13.09.2018 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
Borkenhagen
 
 
 
 
Kontakt

PD Dr. phil. habil. Dipl.-Psych. Ada Borkenhagen

Hauptberuflich in freier Niederlassung
Eschenstraße 5
12161 Berlin

Tel.: 030 8223863
dr.borkenhagen@web.de


Kurzvita